Connect By Hertz – Testfahrt

Heute bin ich spontan das erste mal mit einem der Hertz-Carsharing-Fahrzeuge gefahren. Ein MINI Cooper D steht hier direkt am Oranienburger Tor auf dem Parktplatz neben dem Tacheles.

Karte und Fahrzeug

Nachdem die Anmeldung etwas holprig war, weil die Online-Registrierung mit einem seltsamen Fehler abbrach, konnte mir dann zwei Tage später doch geholfen werden. Ein Mitarbeiter rief mich am Donnerstag an und vervollständigte kurzerhand meine Anmeldung. Noch am selben Tag versandte ich eine Kopie meines Personalausweises und meines Führerscheins per Email. Bei letzterem reichte die Vorderseite aus; es muss ja nicht jeder wissen, dass ich auch beim Carsharing von Sixt bin. ;-) Am Samstag kam dann schon meine Kundenkarte.

In das Buchungssystem gelangt man mit seinem bei der Anmeldung gewählten Benutzernamen und Passwort. Man wählt den gewünschten Buchungszeitraum und gelangt dann zu einer Google-Maps-Karte. Eine Filterung nach Fahrzeug-Typ, Ford Focus, MINI Cooper und Nissan Pixo, ist möglich. Danach muss ich eine Station auf der Karte anklicken und kann im Popup das Fahrzeug buchen. Eine Auflistung der freien Zeit einer konkreten Stationen bzw. Fahrzeuges fehlt. Ich bekomme meine gewünschte Station offenbar einfach nicht angezeigt, auch wenn sich meine angefragte Buchungszeit mit einer anderen nur unwesentlich überschneidet. Schade. Denn zeitlich flexibel bin ich meist schon, muss jedoch hier selbst andere Uhrzeiten ausprobieren.

Um mir heute noch etwas zu essen einzufangen, lud ich mir einen Freund ein und wir machten die erste Fahrt. Im Wagen begrüssten mich direkt zwei große Wasserflaschen und eine Flug-Kosmetiktüte. Kurz darauf kam ein ungewohntes Klingeln und ich wurde persönlich begrüßt und gefragt, ob ich ich denn noch fragen hätte. Klasse Service! Bereits im Willkommensflyer mit der Kundenkarte wurde signalisiert, dass man für Feedback offen ist und man doch gern direkt nach der ersten Fahrt anrufen soll.

Der Fahrzeugschlüssel befindet sich unter dem Lenkrad. Er ist dort festgebunden, verbleibt also immer im Fahrzeug. Verlässt man das Fahrzeug wird hier immer mit der Karte verschlossen und geöffnet. Eine PIN-Eingabe ist nicht erforderlich. Innerhalb von zwei Minuten nachdem man die Karte an den Sensor gehalten hat muss man den Motor starten. Ich hatte es so verstanden, dass die Wegfahrsperre aktiviert wird, wenn man länger wartet. Unabsichtlich überschritt ich diese Zeit zweimal. Fahren konnte ich dennoch. Es kam allerdings in regelmäßigen Abständen ein Warnton und der Hinweis, man soll die Karte verwenden. Das finde ich etwas nervig, denn man muss das Fahrzeug komplett verschließen, also Zündung aus, Schlüssel raus, aussteigen, Fahrzeug mit der Karte verschließen, wieder öffnen und dann kann man eben erst weiter fahren.

Eine Parkkarte, sofern notwendig, und eine Tankkarte befinden sich in einem Umschlag unter der Sonnenblende. Getankt werden muss, wenn der Tank weniger als ein Viertel voll ist. Alle Tankstellen, die Karten akzeptieren, können benutzt werden. Um den PIN für die Zahlkarte zu erhalten muss man immer vorher die Hotline anrufen bzw. einen Rückrufwunsch über das Board-Terminal senden.

Der MINI Cooper enthielt ein integriertes Navigationsgerät, CD-Autoradio und eine akustische und optische Einparkhilfe. Der sichtbare Teil des Boardcomputers erinnert an einen Pager ist aber ausreichend. Kommuniziert werden kann mit einer verbauten Freisprecheinrichtung auch während der Fahrt.

Nur wenige Minuten nach der Fahrt bekam ich bereits eine Email mit der Bestätigung der Rückgabe, meinen genauen Kosten und einer PDF-Rechnung. Ein Link – der allerdings nicht als solcher erkannt wurde, da der HTML-Tag fehlte, bat wieder um Feedback in Form einer kurzen Umfrage.

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