Wir wissen heute, dass das iPhone einen Schritt weiter ist, als die meisten anderen Telefone. Es gibt [...] auch noch den Faktor Liebe. [...] wie soll man mit Liebe konkurrieren? [...] Eine Marke ist heute mehr als ein Produkt. Nämlich ein bestimmtes Gefühl. Ich nenne es Religion. [...] Apple hat interessanterweise hat nicht nur Kultstatus erlangt, sondern ist auch zur Massenreligion geworden. [...] Die Menschen brauchen etwas, voran sie glauben können. Und da die Kirche und andere Religionen diese Aufgabe nicht gut genug erfüllen treten Produkte und Marken an ihre Stelle.
Martin Lindstrom, Experte für Neuromarketing aus der Arte Doku “Das Coolness-Diktat” (bei 35:21).
Ähnliche Beiträge:
Eine sehr interessante Doku und das beweist, dass bei “Apple” Meister des Neuromarketings arbeiten, die ihre Kunden mehr als nur beeinflussen. Denn egal wo wir sind, im Alltag kommen wir immer wieder in Kontakt mit Apple-Produkten, sei es jetzt junge hübsche Frauen aus deren Ohren weiße Kopfhörer ins Auge stechen oder alternative Menschen, welche selbstbewusst mit ihren “MacBooks” in Cafés sitzen und sich dort beispielsweise in der Öffentlichkeit an Ihren Geräten künstlerisch und kreativ ausleben. Bewusst wird ein Prestige-Objekt dargelegt, was mit einem hohen wiedererkennungswert besticht. All diese Szenarien beschreiben die Wahrnehmung eines Gefühls, was jeder Mensch ganz individuell für sich empfindet. Durch diese Eindrücke wird eine Art Lebensphilosophie wieder gespiegelt, eine Art Zugehörigkeitsgefühl in einer Bewegung mit der sich die jungen Leute identifizieren können und in der sie sich letztendlich wiederfinden wollen. Es ist der Wunsch sich von der Masse abzuheben, aus einer Gesellschaft, die dem “Mainstream” unterworfen ist. Herausstechen ist aber ein Gedanke den Viele haben und bei dem Wettstreit des Ausdrucks des eigenen Wesens werden viele bei der Bemühung auf der Strecke bleiben.